Bernsteinköpfchen "Traut"
Hermann Brachert, 1941

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Regierungsbezirke und Landkreise (Stand August 1939)

Allenstein (Regierungsbezirk Allenstein)

Die gut erhaltene Burg in Allenstein zeugt von der Zeit, als sie eine der größten Wehranlagen Ostpreußens war

Das Wappen der Stadt zeigt den Hl. Jakobus mit Stab und Kreuz in Händen, stehend zwischen einem halben schwarzen Ordenskreuz und einem roten Zinnenturm.
 Allenstein (poln.: Olsztyn)
Von 1817 bis 1945 Kreisstadt; von 1905 bis 1945 Hauptstadt des gleichnamigen Regierungsbezirks mit ca. 52 000 Einwohnern (1945). Heute: Universitätsstadt (seit 1999) und Hauptstadt der Wojewodschaft Ermland-Masuren mit fast 175000 Einwohnern (2007).

Im Jahr 1346 errichtete der Deutsche Orden am Oberlauf der Alle eine Kapitelburg als Mittelpunkt der Kolonisierung des Landes. Im Schutz der Burg entstand bald eine Siedlung, die 1348 als nova civitas ("neue Stadt") erstmals erwähnt wurde. 1353 erhielt sie das kulmisch-magdeburgische Stadtrecht und einen großen Landbesitz. Die Burg war Sitz des Kapitelvogtes und des Landpropstes, dessen Amt Nicolaus Copernicus zu Anfang des 16. Jahrhunderts für einige Jahre inne hatte und zu dieser Zeit auch einige seiner astronomischen Entdeckungen machte. Nach der Niederlage des Deutschen Ordens bei Tannenberg 1410 ließ der Zuzug deutscher Siedler nach und Masovier kamen verstärkt ins Land. Nach dem 2. Thorner Frieden 1466 stand die Stadt und das ganze Ermland unter der Oberhoheit der Krone Polens (bis 1772). Als starke Festung war Allenstein an fast allen Kriegen der frühen Neuzeit beteiligt und wurde dementsprechend häufig zerstört. Durch die erste polnische Teilung 1772 wurde das Ermland preußisch. Das 19. Jahrhundert brachte der Stadt eine eher beschauliche Entwicklung bis 1872 mit der Eisenbahn eine neue Zeit einsetzte. Wenig später war Allenstein ein Eisenbahnknotenpunkt, bekam ein Gymnasium, eine Garnison und wurde 1905 zur Regierungshauptstadt von Masuren und dem südlichen Ermland erhoben. Die Einwohnerzahl stieg rapide an und der Ort entwickelte sich zum kulturellen Zentrum des südlichen Teils der Provinz Ostpreußen. Anfang des 1. Weltkriegs wurde die Stadt für kurze Zeit von russischen Truppen besetzt. Bei der Volkabstimmung 1920 entschieden sich 98% der Bewohner für den Verbleib bei Deutschland. Bei der Besetzung durch die Rote Armee am 21. Januar 1945 ist fast die Hälfte der Stadt zerstört worden. Nach 1945 wurde sie als Hauptstadt der Wojewodschaft stark ausgebaut.

Sehenswertes: die Kirche St. Jakobi - eine der bedeutendsten Backsteingotik-Kirchen in Ostpreußen (heute Kathedrale) und die ehemalige Burg des ermländischen Domkapitels.
 
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