Bernsteinköpfchen "Traut"
Hermann Brachert, 1941

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Regierungsbezirke und Landkreise (Stand August 1939)

Rößel (Regierungsbezirk Allenstein)

Blick auf die Stadt

Das Wappen zeigt auf silbernem Hintergrund einen goldenen Bischofsstab, an dem sich ein schwarzer Bär festhält.
 

Rößel (poln.: Reszel) Von 1818 bis 1945 Kreisstadt (Landratsamt seit 1862 in Bischofsburg) im Regierungsbezirk Allenstein; 5058 Einwohner im Jahr 1939. Heute: Stadt in der Wojewodschaft Ermland-Masuren mit ca. 5500 Einwohnern (2007).

 

Der Deutsche Orden gründete 1241 am Rande der sog. Wildnis am Ufer des kleinen Eiserbaches die hölzerne Schutzburg Resel (Castrum Resel), benannt nach einer in der Nähe gelegenen prußischen Siedlung. Als 1254 die Burg an den ermländischen Bischof überging, wurde sie zum nordöstlichsten Eckpfeiler des Bistums Ermland. Um 1300 wurden um die Burg planmäßig Kolonisten aus der Braunsberger Neustadt angesiedelt. 1337 wurde dem Ort (civitas Resil) das Stadtrecht verliehen. Die Bischöfe Johann Stryprock und Heinrich Sorbom bauten 1357-1401 die Burg zu einem festen massiven Schloss aus. Nach dem 2. Thorner Frieden (1466) gehörte Rößel mit dem Ermland der Polnischen Krone; in dieser Zeit residierte der bischöfliche Burggraf im Schloss. Nach der 1. Teilung Polens (1772) gehörte die Stadt zum Königreich Preußen. Bereits 1780 wurde im Schloss eine Strafanstalt errichtet; 1822 schenkte König Friedrich Wilhelm III. das Schloss der evangelischen Gemeinde, die im Südflügel eine Kirche errichtete. 1818 wurde Rößel zur Kreisstadt; die Kreisverwaltung hatte aber seit 1862 ihren Sitz in Bischofsburg. Da der Ort als einzige Gymnasialstadt Preußens bis 1906 keinen Eisenbahnanschluss hatte und auch an keiner größeren Chaussee gelegen war, stieg die Einwohnerzahl nur verhältnismäßig wenig. Die Altstadt der am Ende des 2. Weltkriegs durch russische Truppen zu 30% zerstörten Stadt bildet heute nach dem Wiederaufbau erneut einen malerischen historischen Komplex.

 

Sehenswertes: das ehem. bischöfliche Schloss (ein Musterbeispiel für die Wehrarchitektur der ermländischen Bischöfe) und die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul - eine dreischiffige Hallenkirche des ermländischen Typs in Backstein (1360-1390).

 
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