Bernsteinköpfchen "Traut"
Hermann Brachert, 1941

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Regierungsbezirke und Landkreise (Stand August 1939)

Angerburg (Regierungsbezirk Gumbinnen)

Marktplatz in Angerburg, um 1935

Auf blauem Hintergrund ein silberner Turm mit spitzen rotem Dach und goldener Windfahne. Auf dem Turm ein Schild mit einem rotem Adler der Markgrafen von Brandenburg und schwarzweißen Farben der Hohenzollern.
 

Angerburg (poln.: Wegobork, seit 1946 Wegorzewo) Bis 1945 Kreisstadt im Regierungsbezirk Gumbinnen mit ca. 11000 Einwohnern (1945). Heute: Kreisstadt in der Wojewodschaft Ermland-Masuren mit ca. 13000 Einwohnern (2007).

 

Touristen- und Seglerzentrum im nördlichen Teil von Masuren. Nachdem das erste Haus, das der Deutsche Orden am Nordende der Masurischen Seen 1335 gebaut hatte, bereits 1365 von den Litauern zerstört wurde, errichtete man etwas weiter landeinwärts 1398 eine Burg aus Stein, um die sich etwa 1450 eine kleine Ansiedlung mit den ursprünglichen Namen Neudorf entwickelte. 1571 wurde sie von Markgraf Albrecht Friedrich zur Stadt erhoben (Kulmisches Stadtrecht). Kriege, Pest und Brände verhinderten im 17. und 18. Jahrhundert das Gedeihen des Ortes. Erst als Angerburg zur Garnisonstadt wurde, brachte der Garnisonskommandant General von Katte, der von 1718 an mit seinen Kürassieren in der Stadt einquartiert war, viele Verbesserungen: einen neuen Markt, Kasernen, neue Wasserversorgung und die Straßenbeleuchtung. So stieg Angerburg bis Ende des 18. Jahrhunderts zu einem der bedeutendsten Orte in ganz Masuren auf. Die Cholera 1831, ein Brand und die Wirtschaftskrise hemmten jedoch die weitere Stadtentwicklung. 1857 wurde die Wasserverbindung für kleine Schiffe und Boote zwischen Angerburg und Johannisburg fertig gestellt. Einen guten Ruf brachte der Stadt die Lehr- und Pflegeanstalt Bethesda für Behinderte und Kranke, die 1880 gegründet wurde und die Wirtschaft in der Stadt belebte. Bei der Schlacht an den Masurischen Seen im September 1914 kam es in der Umgebung Angerburgs zu heftigen Kämpfen, Schäden erlitt die Stadt jedoch damals nicht. Während des 2. Weltkriegs wurde der Stadtkern bei der Besetzung durch die Rote Armee am 25. Januar 1945 etwa zu 80% zerstört.

 

Sehenswertes: ehem. evangelische Kirche

 
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