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(April–September)


10–12 und 13–16 Uhr
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Hirsch, Elch & Co.
Meisterwerke der Jagdmalerei
vom 30.07.2011 bis 04.12.2011
Beschreibung:
Hirsch, Elch & Co.

Weißenburger Tagblatt vom 3. August 2011

Meisterhafte Jagdmalerei Die Schau in Ellingen vermittelt einen Eindruck der reichen Tierwelt

 

ELLINGEN (mef) - Mit "Meisterwerke der Jagdmalerei" ist die neueste Sonderschau im Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen überschrieben. Zahlreiche Werke von bekannten Jagdmalern, die die Tierwelt Ostpreußens zeigen, sind im barocken Deutschordensschloss zu sehen. "Elch tot", "Sau tot" und weitere Jagdsignale bliesen die Jagdhornbläser der Jägervereinigung Weißenburg unter der Leitung von Manfred Zwickel zur Ausstellungseröffnung im Kulturzentrum Ostpreußen. Diese Tiere bilden auch das Leitthema der Ausstellung über die Jagdmalerei, die nun im Kulturzentrum Ostpreußen eröffnet worden ist.

Das Thema "Jagdmalerei" wird zum ersten Mal in diesem Umfang in Ellingen gezeigt, führte Museumsdirektor Wolfgang Freyberg bei der Eröffnung aus. Besonderer Wert wurde bei der Zusammenstellung darauf gelegt, dass die auf den Gemälden gezeigten Tiere in Ostpreußen gelebt haben und auch heute noch dort leben.

In seinem Grußwort dankte der Vorsitzende der Jägervereinigung Weißenburg, Werner Pfaff, dem Kulturzentrum, bei der Ausstellungseröffnung mitwirken zu dürfen. Das Wild in der freien Natur lasse dem Jäger, aber auch dem Naturfreund "das Herz höher schlagen". Den dieses Thema bearbeitenden Malern gelinge es immer wieder, die Tiere in der Landschaft treffend darzustellen, lobte Pfaff. »Ostpreußen war ein Eldorado für Jagdmaler, von denen viele aktive Jäger waren.« Diese Einschätzung traf Hartmut Syskowski, Redakteur der »Pirsch«, eines seit über 60 Jahren bestehenden Magazins für Jäger und Jagdfreunde. Der ehemals beim Ostpreußenblatt tätige Journalist betonte, die Jagd bestehe nicht nur aus Schießen.

Viel mehr sei der Schuss nur ein kurzer Moment in der Tätigkeit eines Jägers, der sein Revier und die Wechselwirkungen mit der Umwelt beobachten müsse. Dadurch würde der malende Jäger auch die feinsten Stimmungen der Natur erfassen. Deshalb seien in der Ausstellung herrliche Motive von fast vergessenen Paradiesen in Ostpreußen zu finden, die sich durch die vielen Vögel und Wildarten an den rund 3 300 Seen ergäben. Mit den Worten »Das Unverlierbare ist das nie Besessene« - schloss Syskowski seinen Vortrag zusammen mit der Einladung, das heute noch vorhandene kulturelle Erbe Ostpreußens wie die Rominter Heide oder die Seen Masurens zu besuchen. 

 

 

 

Regelrecht dreidimensional

 

Die Ausstellung selbst zeigt zahlreiche Gemälde bekannter Jagdmaler wie Gerhard Löbenberg, dessen Vorliebe besonders Gemälde von Rotwild und Wildschweinen waren, sowie dem aus Bad Stepenitz in Pommern stammenden Manfred Schatz. Erwähnenswert sind dessen Darstellungen von Wildtieren in Bewegung und in dreidimensional erscheinenden Gemälden. Von ihm sind in der Ausstellung hauptsächlich Ölgemälde von Elchen zu bewundern. Diese Tierart bevorzugen auch der Exilrusse Dimitrij von Prokofieff und der Thüringer Hans Kallmeyer. Neben Rotwild zeigt die Ausstellung auch Abbildungen von Vögeln, Feldhasen, Füchsen und Fasanen. Umrahmt wird die Sonderschau mit Leihgaben aus dem Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg und Wellners Jagdkunstgalerie in Bad Münder sowie von Skulpturen von Waldtieren und Büchern über Jagdmalerei und den Künstlern aus dem Archiv des Kulturzentrums.

 

Die Ausstellung »Elch, Hirsch & Co.« – Meisterwerke der Jagdmalerei ist bis zum 4. Dezember im Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen zu sehen. Das Museum im Deutschordensschloss ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, ab Oktober von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr.

 
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