Bernsteinköpfchen "Traut"
Hermann Brachert, 1941

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Kulturzentrum Ostpreußen
Schloßstr. 9
91792 Ellingen/Bay.

Öffnungszeiten:

Dienstag–Sonntag
10–12 und 13–17 Uhr
(April–September)


10–12 und 13–16 Uhr
(Oktober–März)

Telefon 09141 86440
Telefax 09141 864414

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Veranstaltungen

Volksfest Bayern - 25 Jahre Patenland der Ostpreußen
vom 13.10.2003 bis 13.10.2003
Beschreibung:

25 Jahre sind die Ostpreußen in der Obhut des Freistaats Bayern

 

Von Hans-Georg Klemm

aus: Unser schönes Samland, Heft III/ 2003

 

Vor 25 Jahren übernahm der Freistaat Bayern die Patenschaft für die Ostpreußen. Sie wurde von Ministerpräsident Goppel begründet und in lückenloser Folge von seinen Nachfolgern fortgeführt. Dass dies nicht nur ein formaler Akt war, sondern mit Leben erfüllt ist, wurde bei der Jubiläumsveranstaltung am 22. Juni 2003 im Schlosshof des Deutschordensschlosses Ellingen von der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Christa Stewens, hervorgehoben. Heute wird von Bayern zusammen mit der Bundesrepublik Deutschland das Kulturzentrum Ostpreußen zu gleichen Teilen finanziert. Das Kulturzentrum Ostpreußen im Westflügel des Ellinger Deutschordensschlosses ist eine Einrichtung mit Archiv, Bibliothek, Museum und der Möglichkeit für kleinere Tagungen. Der Direktor des Kulturzentrums, Wolfgang Freyberg, und seine Mitarbeiter verstehen es, kulturelle Schätze aus Ostpreußen zu sammeln und den Besuchern zu präsentieren. Zu den Dauerausstellungen gehört das ostpreußische Gold, der Bernstein, mit Arbeiten von Hermann Brachert, ebenso wie die ostpreußische Volkskunst, die ostpreußischen Jagdwaffen und Geweihe oder die Cadiner Majolika. Anlässlich des Jubiläums wurde ein "Tannenberg"-Zimmer eröffnet. Es ist sehr interessant gestaltet. Das Kuratorium ostpreußischer Traditionsverbände übergab acht Fahnen und Standarten ostpreußischer Regimenter für diesen Raum. Zwischen den Gruppen mit je drei Fahnen und einer Standarte ist das Modell des Tannenberg-Denkmals aufgestellt. An den Wänden sind zahlreiche Dokumente und Bilder aus dem Leben des Generalfeldmarschalls und späteren Reichspräsidenten Paul v. Hindenburg zu sehen. In einer großen Vitrine sind Patenschaftsteller aus der Zeit des 1. Weltkriegs für verschiedene ostpreußische Kreise ausgestellt. Für uns Samländer ist der Teller mit den Wappen von Bayern, Rössel und Fischhausen äußerst interessant. Die Randinschrift lautet u.a.: "Bayerische Ostpreußenhilfe für die Kreise Rössel und Fischhausen". Dieses war 1915! Das gesamte Programm des Jubiläums war als Volksfest gestaltet und lief bei sonnigem Wetter hervorragend ab. Nach der Einweihung des Tannenberg-Zimmers fand im Schlosshof die Begrüßung durch Direktor Wolfgang Freyberg, und den 1. Bürgermeister der Stadt Ellingen, Walter Hasl, statt. Es folgten die Ansprachen der Staatsministerin Christa Stewens und des Vorsitzenden der Landsmannschaft Ostpreußen Wilhelm v. Gottberg, die in der Wochenzeitung Preußische Allgemeine Zeitung / Das Ostpreußenblatt nachzulesen waren. Beide Redner stimmten darin überein, dass die preußischen Tugenden beispielhaft geblieben sind. Und es wurde bedauert, dass diese Tugenden in unserer heutigen Gesellschaft leider fast ganz fehlen.

Für das leibliche Wohl war mit Speisen und Getränken gut gesorgt. Am Nachmittag gab es die verschiedenen Darbietungen der Deutschordenskapelle Ellingen in alten Uniformen, einer ostpreußischen Volkstanzgruppe aus Hof-Rehau, der Schautanzgruppe der Karnevals-Gesellschaft Ellingen und des Männer- sowie des Posaunenchores Ellingen. Ein weiterer Programmpunkt waren die Geschichtchen über "Lorbasse und Marjellchen" in ostpreußischer Mundart von den Damen der Kreisgruppe Erlangen Hella Zugehör und unserer Samländerin aus Condehnen, Sigrid Heimburger. Insgesamt wurde eine beeindruckende Jubiläumsveranstaltung durchgeführt und es war erstaunlich, dass sich zahlreiche Gruppen und Organisationen der kleinen Stadt Ellingen so aktiv an der Programmgestaltung beteiligt haben. Die Barockstadt Ellingen ist mit ihren Bauwerken sehenswert und für uns Ostpreußen kommt die Feststellung hinzu: Ein Besuch in Ellingen und des Kulturzentrums Ostpreußen lohnt sich immer!

 

 

Beim besten Wetter fand das Volksfest im Hof des Deutschordensschlosses statt

 

 

Beim Volksfest des Kulturzentrums zum letzten Mal dabei: der Uniformsammler Karl Heckel aus Döckingen

 

 

Bei der feierlichen Übergabe des Tannenberg-Zimmers: Sprecher der Landsmannschat Ostpreußen Wilhelm von Gottberg und Sprecher der ostpreußischen Traditionsverbände Hermann-Christian Thomasius

 

 

Die ostpreußische Tanzgruppe aus Hof-Rehau bei ihrem Auftritt in dem Festzelt

 
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