Bernsteinköpfchen "Traut"
Hermann Brachert, 1941

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Veranstaltungen

750 Jahre Stadt Memel
vom 23.03.2002 bis 28.07.2002
Beschreibung:
750 Jahre Stadt Memel

 

“Memel, die zweyte Haupt-Festung und Schlüssel des Königreichs Preußen gegen Osten, liegt recht an dem Munde des Curischen Haffs, in welches sich der kleine Fluß Dange allhier ergeußt. Es ist Anno 1252 vom Land-Meister in Lieffland, um die Curländer dadurch in Zaum zu halten, erbaut, doch An. 1328 dem Hoch-Meister in Preußen abgetreten, und folglich aufs beste befestigt worden”, so heißt es in Caspar Abels “Preußischer und Brandenburgischer Reichs- und Staatsgeographie” von 1735.

Memel ist seiner Gründung nach der südlichste Zipfel Kurlands. Die Anlage von Burg und Stadt 1252 durch den Schwertbrüderorden (seit 1237 mit dem Deutschen Orden verschmolzen) bedeutete die Schaffung eines günstig am Memeler Tief gelegenen Stützpunktes zwischen den Ordensterritorien.

Die neue Gründung war außerdem zwischen Riga und Danzig der einzige eisfreie Seehafen und sicherte den Strandweg von Livland nach Preußen. Diese exponierte Lage weckte zu Kriegszeiten die Begehrlichkeit anderer Völker, aber auch große Brände suchten die Stadt mehrmals heim.

Die Ausstellung zum 750. Jahrestag der Gründung Memels soll die historische Entwicklung nachzeichnen, außerdem über berühmte Persönlichkeiten, wichtige Ereignisse und Sehenswürdigkeiten berichten. Gemälde, historische Stiche und Landkarten, Orden, Medaillen sowie eine Vielzahl von Dokumenten des öffentlichen und privaten Lebens veranschaulichen interessante Aspekte der wechselvollen Geschichte Memels.

 

 

Memel, Öl auf Leinwand, 1924 Gustav Boese (1878 – 1943)

 

 

Memel (litauisch: Klaipeda), bis 1945 nördlichste Stadt Deutschlands, danach eine der westlichsten Städte der Sowjetunion, heute der Seehafen der Republik Litauen. Gegründet 1252 durch den livländischen Orden der Schwertbrüder, 1258 mit dem Lübischen Recht ausgestattet, 1328 an den Deutschen Orden, mit ihm dann preußisch, von 1629 bis 1635 von den Schweden, von 1807 bis 1809 von den Russen besetzt, 1919 durch den Versailler Vertrag ohne Volksabstimmung von Deutschland abgetrennt, 1923 von litauischen Freischärlern besetzt und annektiert, am 22. März 1939 wieder zu Deutschland, nach 1945 zur Sowjetunion. Das Wappen von Memel zeigt eine mittelalterliche Burganlage, rechts und links flankiert von zwei Holztürmen (sog. Baken), wie sie bei Wehranlagen Verwendung fanden. Das Boot im unteren Teil weist auf den Fährbetrieb zwischen der Kurischen Nehrung und der Burg hin.

 

Eröffnung der Ausstellung in Bildern

 

 

Dr. Joachim Tauber , Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa e.V., Lüneburg beim Einführungsvortrag. In der ersten Reihe (v. l.): Helmut Lechner 2. Bürgermeister der Stadt Ellingen, Fürstin Wrede, Vorsitzende des Fördervereins, Wolfgang Freyberg, Direktor des Kulturzentrums Ostpreußen

 

 

Dr. Tauber erläutert Exponate beim Rundgang durch die Ausstellung

 

 

Interessierte Besucher betrachten die Dokumente zur Stadtgeschichte Memels.

 

 

Seltene Fotografien üben einen besonderen Reiz auf die Gäste aus.

 
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