Bernsteinköpfchen "Traut"
Hermann Brachert, 1941

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Veranstaltungen

In Bayern angekommen...
Die Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen in Bayern nach 1945
vom 14.10.2002 bis 14.12.2002
Beschreibung:
In Bayern angekommen...

Bayern stand 1945 vor der schier unlösbaren Aufgabe, fast zwei Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aufnehmen zu müssen. Die Integration dieser Menschen war eine gewaltige Herausforderung. Denn sie kamen in ein Land, das vom Krieg zerstört und mit den eigenen Problemen der Existenzsicherung beschäftigt war. Niemand konnte sich damals vorstellen, dass wenige Jahrzehnte später aus dieser Integration eine Erfolgsgeschichte auch für das Land Bayern werden würde. Die Flüchtlinge und Vertriebenen empfanden Bayern zunehmend als ihre Heimat. In seiner Regierungserklärung von 1966 sprach der bayerische Ministerpräsident Alfons Goppel erstmals von der "erfolgreichen Integration" der Flüchtlinge und Vertriebenen. Diese erstaunliche Entwicklung stellt die Wanderausstellung "In Bayern angekommen... die Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen in Bayern nach 1945" dar. Fotos, Dokumente, Zeitzeugeninterviews berichten über den mühseligen Weg, die Flüchtlinge und Vertriebenen aus den ehemaligen Ostgebieten, aus Ost- und Südosteuropa in Bayern einzugliedern. Zuerst galt es, den Menschen ein Dach über dem Kopf zu bieten und sie in Arbeit und Brot zu bringen. Die Schwierigkeiten waren besonders in den ersten Jahren erheblich. Zu groß waren oft die Gegensätze zwischen Alteingesessenen und "Zugereisten" in Herkunft, Mentalität und Konfession. Auf Druck der amerikanischen Militärregierung richtete Bayern bereits Ende 1945 eine eigenständige Flüchtlingsverwaltung ein. Diese diente zunächst dazu, ausreichend Wohnraum für die Flüchtlinge bereitzustellen. Menschenwürdige Unterkünfte freilich standen erst zur Verfügung, als der Wohnungsbau Anfang der 50er Jahre erheblich intensiviert wurde.

 

Der sprunghafte Zuwachs der Bevölkerung um fast 25 Prozent veränderte in Bayern auch die wirtschaftliche Struktur. Die Flüchtlinge und Vertriebenen brachten Kenntnisse und Fähigkeiten mit, die das überwiegend agrarisch strukturierte Land bereicherten. Ihre Aufbauarbeit trug überdies in erheblichem Maße zum "Wirtschaftswunder" bei und leitete den Strukturwandel Bayerns zu einem modernen Industriestaat ein.

 

Auch die politischen Parteien bemühten sich um die neue Wählergruppe, die zeitweise sogar das Parteienspektrum veränderte.

 

Das kulturelle leben Bayerns erhielt neue Impulse sowohl durch die Traditionspflege der Vertriebenen als auch durch ihr Engagement in der neuen Heimat.

 

 

 

Ankunft von Vertriebenen im Durchgangslager Furth im Wald, 1946 Furth im Wald, Stadtarchiv

 

 

 

Flüchtlingslager in Sulzbach- Rosenberg, vor 1950 Sulzbach-Rosenberg, Stadtarchiv

 

Eröffnung der Ausstellung in Bildern

 

 

Die Ausstellung eröffnete Herr Dr. Walter Rösner-Kraus, Ministerialrat im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.

 

 

 

Das Dreifachquartett des Gesangvereins HARMONIE Ellingen unter der Leitung von Gerhard Pöschl begleitete die Eröffnung.

 

 

 

Besucher der Aussstellungseröffnung.

 

 

 

In der Ausstellung: Leseecke mit Publikationen zum Thema der Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen in Bayern nach 1945.

 

 

 

Modernste Technik ermöglicht einen schnellen Zugriff auf interessante Informationen.

 

 

In der Publikumsmenge.

 
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