Bernsteinköpfchen "Traut"
Hermann Brachert, 1941

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Veranstaltungen

Hexenglaube und Hexenverfolgung in Ellingen und Franken
vom 28.09.2002 bis 01.12.2002
Beschreibung:
Hexenglaube und Hexenverfolgung in Ellingen und Franken

Hexenverfolgung in Franken 16. – 18. Jahrhundert

 

Erstmals widmet sich eine Ausstellung in Ellingen ausführlich der Hexenverfolgung, die in dieser Deutschordenskommende zahlreiche Opfer gefordert hat.

 

Die Verfolgung und Vernichtung der als Hexen bzw. Hexenmeister verfemten Frauen und Männer in Europa dauerte mehr als 300 Jahre und wurde in Franken besonders unbarmherzig und fanatisch zu Beginn der Neuzeit betrieben. Dieses traurige Kapitel der Geschichte, wobei hauptsächlich Frauen hingerichtet wurden, ist oftmals noch wenig bekannt, dabei sind in vielen Orten Frankens zahlreiche Opfer zu beklagen.

Die Gruppe RAUTE, ein freies Wissenschaftlerinnenteam hat sich unter der Leitung von Birke Grießhammer in Erlangen zur Erforschung der Ereignisse zusammengefunden, ungezählte Quellen gelesen und Ursachen, Verlauf und Anliegen der Hexenverfolgung in Text und Bild in einer Ausstellung sichtbar gemacht.

Das Thema wird von vielen Seiten beleuchtet: Beschuldigungen, Auffliegen zu den Sabbattreffen, Liebesszauber, Magie, Totenbeschwörung und Zauberei werden dargelegt. Weitere Tafeln beschäftigen sich u. a. mit dem Tun der Hebammen, mit der theologischen Teufelslehre, mit den Prozessverfahren und mit heidnischem Brauchtum. Zahlreiche Erklärungsversuche werden erörtert. Dabei wird deutlich, dass der in Franken verbreitete Konfessionsstreit zwischen den Territorien auch zur Verfolgung vieler unschuldiger Frauen und Männer beigetragen hat. Dies ist insbesondere aus neuerer Forschung zu den Ereignissen in der Deutschordenskommende Ellingen und der Reichsstadt Weißenburg bekannt.

Besonders grausam und unbarmherzig war die Hexenjagd in Bamberg, Zeil, Würzburg, Gerolzhofen, Kronach, Eichstätt, Coburg und Ellingen, aber auch in Windsheim, im Markgrafentum Ansbach-Bayreuth, in Langenzenn, in Schwabach, in Dinkelsbühl, in Nürnberg und anderwo sind Opfer zu beklagen. Die Anklagen und Hinrichtungen wegen Hexerei und Zauberei werden in ihrem lokalpolitischen Umfeld gesehen und zahlreiche Opfer namentlich genannt.

Ziel der Wanderausstellung ist es, insbesondere in den Orten der einstigen Verfolgung zu informieren, das Gespräch und die Forschung nach fast 300 Jahren zu beleben, der Opfer zu gedenken und dazu beizutragen, dass sich ähnliches niemals und nirgends wiederholt, auch nicht in vergleichbaren Zeiten des Umbruchs und des religiösen Fanatismus, wie wir sie oftmals auch heute erleben. Auf einigen Ausstellungstafeln wird genauer auf die Hexenverfolgung in Ellingen eingegangen.

 

Eröffnung der Ausstellung in Bildern

 

 

Die Ausstellung eröffnete Frau Birke Grießhammer aus Erlangen, die Leiterin der Gruppe RAUTE.

 

 

Christa Naaß (MdL) im Gespräch mit Ehepaar Hemeter.

 

 

Die wertvolle Exponate stammen vom Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg.

 

 

In der Ausstellung.

 
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