Bernsteinköpfchen "Traut"
Hermann Brachert, 1941

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Historische Kalenderblätter

Wilhelm Wien - 85. Todestag

 

 August 2013



Vor 85 Jahren, am 30. August 1928, starb einer der bedeutendsten Physiker Deutschlands, Wilhelm Wien. Der spätere Nobelpreisträger wurde am 13. Januar 1864 als einziges Kind von Karl und Carolin Wien in Gaffken bei Fischhausen im Samland geboren und wuchs auf dem Landgut Drachenstein bei Rastenburg auf. Dort besuchte er die Herzog-Albrecht-Schule, die er aber aufgrund schlechter Leistungen im Jahr 1879 verlassen musste. Wien bekam Privatunterricht und konnte ab 1880 das Altstädtische Gymnasium in Königsberg besuchen.

 

Nach seinem erfolgreichen Abschluss im Jahr 1882, begann Wilhelm Wien sein Studium in Mathematik und Naturwissenschaften an der Universität Göttingen. Im Wintersemester 1883/84 wechselte er nach Berlin, um dort sein Studium in Mathematik und Physik bei Hermann von Helmholtz an der Friedrich-Wilhelm-Universität, der heutigen Humboldt-Universität, fortzusetzen. Bei Helmholtz promovierte Wien 1886 in Physik mit seiner Arbeit „Über die Beugung des Lichtes an photographisch verkleinerten Gittern". Seit 1889 war er als dessen Assistent an der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt beschäftigt, weitere  drei Jahre später habilitierte er sich.

 

Wien lehrte ab 1896 an der TH Aachen, 1899 wurde er an die Hessische Ludwigs-Universität berufen, an der er aber nur ein Jahr blieb, da er schon 1900 die Nachfolge von Wilhelm Conrad Röntgen an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg antrat. Von 1913 bis 1914 war er dort Rektor. Zwanzig Jahre nach der Berufung nach Würzburg, im Jahr 1920, trat er an der Ludwig-Maximilians-Universität München wiederum Röntgens Nachfolge an. Dort war er von 1925 bis 1926 ebenfalls als Rektor tätig. Völlig unerwartet starb er mit nur 64 Jahren 1928 in München an den Folgen einer Operation. Er hinterließ seine Ehefrau Luise, mit der er über 30 Jahre verheiratet war, und die vier Kinder Gerda, Waltraud, Karl und Hildegard.

 

 

 

Das Wien´sche Strahlungsgesetz

 

Schon in seiner frühen Forschungsarbeit beschäftige sich Wien mit der Frage des technisch-ökonomischen Problems, ob Gas- oder elektrische Beleuchtung günstiger wäre. Dazu war die Klärung der Frage notwendig, was denn Strahlung sei. Es gelang ihm einen mathematischen Ausdruck dafür zu entwickeln und eine Formel zu finden, die große Teile der gemessenen Werte richtig wiedergab. Wien entwickelte 1893/94 das Wien´sche Verschiebungsgesetz, 1896 das Wien´sche Strahlungsgesetz. Seine Arbeit bildete die Grundlage des von Max Planck erarbeiteten Strahlengesetzes und trug ihm 1911 den Nobelpreis der Physik für seine Arbeiten zur Wärmestrahlung ein.

 

Der wissenschaftliche Nachlass des Physikers und Nobelpreisträgers Wilhelm Wien zählt heute zu den wichtigsten Beständen im Archiv des Deutschen Museums München.

 

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