Bernsteinköpfchen "Traut"
Hermann Brachert, 1941

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Neuigkeiten

SONDERAUSSTELLUNG

Alfred Arndt - Aquarelle und Zeichnungen des Elbinger Architekten und Künstlers


16. September 2017 - 8. April 2018

 


 

Walter Gropius, der Begründer des Bauhauses in Weimar, schrieb: "Alfred Arndt ist ein Urbauhausler, der mit Neigung und tiefem Verständnis in loyaler Weise dem Bauhaus und seinen Ideen treu geblieben ist. Zuerst als Studierender um 1921 bis 1926, dann als Lehrer von 1929 bis 1931. [...] Nach 1932, als das Bauhaus von den Nationalsozialisten geschlossen worden war, hat er sich fortlaufend als Architekt, Designer und Maler hervorgetan."

 

Alfred Arndt, 1898 in Elbing geboren, kam aus einfachen Verhältnissen. Er machte eine Zeichnerlehre in einer Maschinenfabrik. Bei einem Besuch in Berlin imponierte ihn die Malerei außerordentlich. Trotz seiner inzwischen erworbenen Fähigkeiten als Baumeister mochte er jedoch viel lieber Maler werden und besuchte deshalb eine Tagesklasse für Kunstgewerbe und Malerei an der Gewerbeschule Elbing. Er ging nach Königsberg, um sich beim Maler und Grafiker Robert Budzinski weiterzubilden und gleichzeitig die Malklasse der Kunstakademie zu besuchen. Arndt hatte sich schon in der Kriegszeit dem Wandervogel angeschlossen, dabei kam er auch nach Weimar, erfuhr zufällig vom Bauhaus, traf alte Bekannte und beschloss, dort zu studieren. Immer wieder hat es den Architekten und Künstler in seine Heimat an der Ostsee gezogen. In den 1930er Jahren verbrachte er dort einige Zeit, um die großartige Küstenlandschaft auf sich wirken zu lassen. Während dieser Aufenthalte hat er zahlreiche hochwertige grafische Arbeiten geschaffen. Daneben sind es Aquarelle und Pastelle, die besonders den Reiz der roten Ziegeldächer der Orte am Frischen Haff wiedergeben. Eindrucksvolle Arbeiten belegen Aufenthalte auf der Kurischen Nehrung mit den Wanderdünen und den Kurenkähnen. Alfred Arndt verstarb 1976 in Darmstadt. Die Ausstellung soll an das künstlerische Schaffen in seiner Heimat erinnern. Die Arbeiten in verschiedenen Techniken sind bisher noch nicht ausgestellt worden und werden erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

 

Die Sonderausstellung kann im 2. Obergeschoß des Kulturzentrums Ostpreußen im Deutschordensschloß Ellingen/Bay. besichtigt werden. Täglich, außer montags, von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 17.00 Uhr. Die Eröffnung findet am Samstag, dem 16. September, im Kulturzentrum Ostpreußen statt.



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