Bernsteinköpfchen "Traut"
Hermann Brachert, 1941

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Regierungsbezirke und Landkreise (Stand August 1939)

Ortelsburg (Regierungsbezirk Allenstein)

Blick auf das Rathaus

Das Wappen zeigt in Silber auf grünem Boden einen roten aus dem Wald hervorspringenden Hirsch.
 

Ortelsburg (poln.: Szczytno) Von 1817 bis 1945 Kreisstadt im Regierungsbezirk Allenstein mit ca. 15000 Einwohnern (1945). Heute: Kreisstadt in der Wojewodschaft Ermland-Masuren mit ca. 26000 Einwohnern (2007).

 

Der oberste Spittler und Elbinger Komtur des Deutschen Ordens, Ortolf von Trier, legte im 14. Jh. auf einer Landzunge zwischen dem Großen und dem Kleinen Haussee die nach ihm benannte Ortulfsburg an und siedelte um 1360 vor den Toren der Feste masowische Kolonisten an. Am Anfang des 16. Jahrhunderts verlor die Burg als Grenzfeste an Bedeutung. Markgraf Georg Wilhelm ließ die verfallene Burg um 1580 zum Jagdschloss umbauen. Vor den Mauern des Schlosses ließen sich Handwerker nieder, die bald eine Gemeinde bildeten. 1616 erhielt Ortelsburg die Handfeste; gleichzeitig wurde dem Ort das Ausschank- und Bierbraurecht gewährt, was ihm einen langjährigen und scharfen Streit mit dem benachbarten Passenheim brachte. Die folgende langsame Entwicklung der Stadt wurde durch mehrere Großbrände und eine Pestepidemie unterbrochen. Als sich hier im Jahr 1629 der Kurfürst Georg Wilhelm und der Polenkönig Wladislaus III. trafen, ging Ortelsburg in die Geschichte ein. Im Jahr 1723 wurde das Stadtrecht erneuert und damit wurde Ortelsburg letztendlich als Stadt anerkannt. Im November 1806, während des Krieges gegen Napoleon, weilte hier das flüchtende preußische Königspaar Friedrich Wilhelm III. und Luise für einige Tage. Im Dezember 1806 rückten die Franzosen in Ortelsburg ein und plünderten die Stadt. Im 19. Jh. war Ortelsburg als Garnisonstadt in ganzem Land bekannt (Ortelsburger Jäger). Der Anschluss an das Eisenbahnnetz 1883 brachte der Stadt eine Blütezeit, die mit dem Ersten Weltkrieg ihr Ende fand. 1914 wurde nahezu die gesamte Stadt durch Russen zerstört. Schnelle Hilfe der Patenstädte Berlin und Wien (Ostpreußenhilfe) führte zur Wiederaufbau im Jahr 1918. Bei der Volksabstimmung 1920 stimmte eine große Mehrheit der Stadtbewohner für einen Verbleib im Reich. Am Ende des 2. Weltkriegs vernichteten die sowjetischen Truppen fast 50% der Bausubstanz.

 
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