Bernsteinköpfchen "Traut"
Hermann Brachert, 1941

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August 2019

 

 

Friedrich Dewischeit - 135. Todestag


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Friedrich Dewischeit - 135. Todestag

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August 2019

 

 



* Königsberg, 5. März 1805    + Gumbinnen, 27. August 1884

 

Friedrich Dewischeit wurde am 5. März 1805 in Königsberg geboren. Sein Vater, Johann Jakob Dewischeit, war Stadtpolizeikommissar in Königsberg. Der Beamtenstatus der Familie ermöglichte Friedrich den Zugang zu höheren Gesellschaftskreisen in der Stadt und den Besuch des Collegium Fridericianum. Nach seinem Abitur im Jahre 1824 studierte er an der Albertus-Universität in Königsberg zunächst Rechtswissenschaften, wechselte dann jedoch zur Klassischen Philologie und Deutschen Philologie. In dieser Zeit trat er der „Masurischen Vereinigung“ bei, einer Studentenverbindung in Königsberg und wurde ein aktives Mitglied dieser Studentenverbindung.

 

Dewischeits Berufsweg begann nach dem Studienabschluss 1829 als Lehrer am Gymnasium in Lyck. Bereits ein Jahr später, am 14. Juni 1830, begründete er als zweites Mitglied das „Corps Masovia in Königsberg“. Diese Studentenverbindung war über 100 Jahre das Landescorps der Masuren an der Albertus-Universität in Königsberg. Im Jahr 1832 heiratete er Ida Rosenheyn, Tochter des Gymnasialdirektors Prof. Dr. Johannes Rosenheyn. Von 1845 bis 1854 leitete er das Progymnasium in Hohenstein als Schuldirektor und wurde 1854 zum Professor an das Gymnasium in Gumbinnen berufen. Friedrich Dewischeit genoss an seinen Wirkungsstätten einen hohen Ruf. In seinem Haus fanden regelmäßig Gesangsabende und Konzerte statt, zu denen sich auch Künstler von weither einfanden.

 

Er förderte als Lehrer den Sport und war selbst ein ausgezeichneter Turner, Schwimmer, Schlittschuhläufer, Fechter, Jäger und Schütze. Auch als Schriftsteller und Wissenschaftler war Dewischeit sehr aktiv. Seine pädagogischen und wissenschaftlichen Abhandlungen erschienen in den Preußischen Provinzialblättern und in den Jahresberichten der Gymnasien in Lyck, Hohenstein und Gumbinnen. Friedrich Dewischeit war auch dichterisch und musikalisch veranlagt. Die Schönheit der masurischen Landschaft veranlasste ihn, u. a. fünf Masurenlieder zu verfassen und zu vertonen. Das Lied „Wild flutet der See“, das ursprünglich „Des Masuren Wanderlied“ hieß, wurde zur Landeshymne Masurens.

 

1876 trat er in den Ruhestand und verstarb 1884 in Gumbinnen an Altersschwäche. In Lötzen wurde ihm 1915 ein Denkmal in Form eines Findlings mit einem Bildnis gesetzt, dass der Königsberger Bildhauer Bogumil Slama schuf. Es existiert auch heute noch und wird von der Stadt gepflegt.

 

 

 


Verfasser: Andreas Küstner, M.A.

Literatur: Altpreußische Biographie, herausgegeben im Auftrage der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung - Band 1 Abegg - Malten, Marburg/Lahn. 1974. Elwert Verlag.

Abbildungen: Bildarchiv Kulturzentrum Ostpreußen

Die Rechte zur Nutzung der Abbildungen mit dem Text obliegen dem Kulturzentrum Ostpreußen.

 

 

 


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