Bernsteinköpfchen "Traut"
Hermann Brachert, 1941

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Schloßstr. 9
91792 Ellingen/Bay.

Öffnungszeiten:

Dienstag–Sonntag
10–12 und 13–17 Uhr
(April–September)


10–12 und 13–16 Uhr
(Oktober–März)

Telefon 09141 86440
Telefax 09141 864414

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Neuigkeiten

KABINETTAUSSTELLUNG

Königsberg in alten Ansichten -

Eine Dokumentation der Stadtgemeinschaft Königsberg (Pr) in Duisburg

 

April - September 2018



 

Die Stadt Königsberg blickt auf eine lange Geschichte zurück, die mit der Errichtung einer Ordensburg an der Stelle der prußischen Feste "Tuwangste" bis ins Jahr 1255 zurückreicht. Siedler aus der Gegend um Lübeck ließen sich am Rande der Burg in der späteren Altstadt nieder, die 1283 zu Ehren des böhmischen Königs Ottokar II. den Namen "Königsberg" erhielt. Nach der Zusammenlegung mit den Stadtteilen Kneiphof und Löbenicht (um 1300) entwickelte sich Königsberg zu einer mächtigen Hansestadt innerhalb des Ordenslandes. 1525 wurde sie Hauptstadt des säkularisierten Herzogtums Preußen. Als Krönungsstadt der preußischen Könige (seit 1701) und Hauptstadt der Provinz Ostpreußen vergrößerte sie sich im 18./19. Jh. nochmals erheblich. Die nördlich des Pregels gelegenen Ortschaften Sackheim, Roßgarten, Tragheim und Steindamm gehörten nun ebenso wie die Hufen, Ratshof, Amalienau, Maraunenhof, Metgethen und Juditten zum Stadtgebiet. Eine moderne Industrie mit der Waggonfabrik "Union" (gegr. 1824), der "Schichau-Werft", zwei Zellstofffabriken, mehreren Brauereien sowie weiteren Maschinen-, Textil-, Holz- und Lebensmittelfabriken entwickelte sich im Zusammenhang mit dem Bau der Ostbahnlinie Berlin - Königsberg (1853) sowie den Anschlüssen an das russische Bahnnetz (1860) und die Stadt Pillau (1890-1901). Nach dem 1. Weltkrieg erfolgte der Ausbau des Hafens sowie die Errichtung des Flughafens in Devau. Vor dem 2. Weltkrieg gab es in Königsberg eine Universität, eine Kunstakademie, eine Handelshochschule, eine staatliche Kunst- und Gewerkschule, eine Staatsbauschule und zahlreiche allgemein bildende Schulen. Darüber hinaus befanden sich auf dem Stadtgebiet mehrere protestantische und katholische Kirchen sowie zwei Synagogen. Vom "alten" Königsberg blieb nach den britischen Luftangriffen vom 26./27. und 29./30. August 1944 nicht viel übrig. Nach der Belagerung durch die sowjetische Armee kapitulierte die "Festung Königsberg" am 9. April 1945. Der Umbenennung in "Kaliningrad" (1946) folgte die Vertreibung der letzten verbliebenen Zivilbevölkerung (1948). Das Stadtbild veränderte sich daraufhin grundlegend.

 

Die Ausstellung wurde durch die Stadtgemeinschaft Königsberg (Pr) in Duisburg erarbeitet. Großformatige Tafeln dokumentieren das historische Stadtbild von Königsberg mit den jeweiligen Stadtteilen. Ergänzt wird die Ausstellung durch Pläne und seltene Farbaufnahmen der Innenstadt, die aus den Archivbeständen des Kulturzentrums Ostpreußen stammen.

 

Die Ausstellung kann noch bis September 2018 im 1. Obergeschoß des Kulturzentrums Ostpreußen im Deutschordensschloß Ellingen/Bay. besichtigt werden. Täglich, außer montags, von 10.00-12.00 Uhr und von 13.00-17.00 Uhr.



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