Bernsteinköpfchen "Traut"
Hermann Brachert, 1941

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Historische Kalenderblätter

Ernst Leopold Salkowski - 175. Geburtstag

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Oktober 2019

 

 

 



Königsberg, 11. Oktober 1844     Berlin, 8. März 1923

 

Ernst Leopold Salkowski wurde als erster Sohn des evangelischen Pfarrers Carl Salkowski und seiner Frau Amalia, geb. Modes, am 11. Oktober 1844 in Königsberg geboren. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Reifeprüfung 1862 am Kneiphöfischen Gymnasium begann Salkowski im gleichen Jahr das Studium der Chemie und Medizin an der Albertus Universität in Königsberg. 1867 promovierte er zum „Dr. med.“ unter Anleitung des in der Königsberger Gesellschaft hochgeschätzten Mediziners Ernst von Leyden. Auch Salkowskis jüngerer Bruder, Heinrich Otto, promovierte in Königsberg in den Naturwissenschaften und folgte später dem Ruf als Professor an die Universität in Münster.

 

Salkowski unternahm in den Jahren 1867 bis 1869 zahlreiche Studienreisen nach Wien, Tübingen und Heidelberg und trat 1869 unter der Leitung seines Doktorvaters Ernst von Leyden eine Assistentenstelle an der Königsberger Medizinischen Klinik an. Nachdem Rudolf Virchow ihn 1872 als Assistenten für das chemische Laboratorium des Pathologischen Instituts der Berliner Charité vorgeschlagen hatte, zog Salkowski nach Berlin und habilitierte sich dort im Jahr 1873. Seine erste Professorenstelle trat er daraufhin 1874 als außerordentlicher Professor für medizinische Chemie an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität an. Im Jahr 1880 heiratete er Helene Obrichts, aus der Ehe stammen ein Sohn und eine Tochter.

 

Salkowski leitete beinahe 50 Jahre lang die Chemische Abteilung des Pathologischen Instituts bis zur seiner Emeritierung 1921. Zwei Jahre später verstarb er in Berlin. Auch als Lehrer war Salkowski sehr erfolgreich und geschätzt, ganze Ärztegenerationen sind von ihm an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität ausgebildet worden. Für seine Verdienste wurde Salkowski 1903 zum Geheimen Medizinalrat und 1909 zum ordentlichen Honorarprofessor ernannt.

 

Er hinterließ eine Fülle grundlegender Arbeiten in der physiologischen und pathologischen Chemie. In der Biochemie machte er wesentliche Entdeckungen von Stoffwechselzwischen- und -endprodukten und entwickelte dabei biochemisch-analytische Methoden, die oft jahrzehntelang angewendet wurden. Er erkannte die grundsätzlichen Unterschiede des Stoffwechsels von Fleisch- und Pflanzenfressern und leistete wertvolle Beiträge zur Pathologie und Therapie von Säurevergiftungen. Dabei griff ein Teil seiner Untersuchungen auch in die Bereiche der analytischen Chemie, der Pharmakologie und der Hygiene über.

 

Werke:

 

Über das Fleisch als Nahrungsmittel, 1874.

Die Lehre vom Harn. Ein Handbuch für Studierende u. Ärzte, 1882.

Über die Autodigestion der Organe, 1890.

Praktikum der physiologischen und pathologischen Chemie, 1893.

Über die Isolierung des Cholesterins aus den Fetten, 1908.

 

 


Verfasser: Andreas Küstner

Abbildungen: Bildarchiv Kulturzentrum Ostpreußen


Die Rechte zur Nutzung der Abbildungen mit dem Text obliegen dem Kulturzentrum Ostpreußen.

 


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