Bernsteinköpfchen "Traut"
Hermann Brachert, 1941

Historisches
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Historische Kalenderblätter

Kurt Forstreuter – 125. Geburtstag

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Februar 2022



* 8. Februar 1897 in Weedern, Kreis Ragnit, Ostpreußen; † 28. Februar 1979 in Göttingen
Historiker und Archivar

Kurt Hermann Forstreuter wurde als Nachfahre Salzburger Exulanten im ostpreußischen Weedern geboren, absolvierte das Tilsiter Realgymnasium und studierte anschließend ab 1916 zunächst in Königsberg Germanistik und Geschichte. Nach Kriegsdienst und Wechsel nach Berlin promovierte er 1923 beim Germanisten Julius Petersen. 1925 – 1927 absolvierte er einen Vorbereitungskurs der preußischen Archivverwaltung in Berlin-Dahlem und nahm 1927 eine Stelle im Königsberger Staatsarchiv an. 1931 erfolgte die Ernennung zum Staatsarchivrat, womit er neben Archivdirektor Max Hein zur tragenden Stütze der Institution wurde. Im Archiv ordnete und verzeichnete er u. a. die Bestände „Kriegs- und Domänenkammer Königsberg“, „Regierung Gumbinnen“ und „Etats-Ministerium“. 1931 gab er sein erstes Buch heraus: „Die Memel als Handelsstraße“ und erlernte Polnisch, Russisch sowie etwas Litauisch. Später folgten noch weitere Bücher, z. B. : „Gräfe und Unzer“ (1932) und „Preußen und Rußland im Mittelalter“ (1938). Einige andere Niederschriften/Manuskripe gingen im Krieg verloren. 1946, aus jugoslawischer Kriegsgefangenschaft entlassen, kam er 1947 an das Hauptarchiv (späteres Geheimes Staatsarchiv) in Berlin, wo er die Dienstbibliothek aufzubauen hatte. Ab 1952 betreute er die in den Westen verlagerten Königsberger Archivbestände im Staatlichen Archivlager Goslar, das mit ihm ein Jahr darauf nach Göttingen umzog. Dort blieb der Staatsarchivdirektor bis zu seiner Pensionierung 1962. Er arbeitete u. a. mit der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung intensiv zusammen, knüpfte erste Kontakte zu polnischen Archiven, baute die Dienstbibliothek neu auf, reiste nach Italien, gab zusammen mit seinem Amtsnachfolger Hans Koeppen die Editionsreihe „Die Berichte der Generalprokuratoren des Deutschen Ordens an der Kurie“ heraus und schrieb darüber hinaus zahlreiche weitere Bücher.
Abschließend ist zu sagen, dass Kurt Forstreuter als Archivar viele Quellen erschloss und sein Wissen an zahlreiche Kollegen und Benutzer weitergab, was die Forschung für weitere Genrationen erheblich erleichterte. Als Historiker bearbeitete er ein breit gefächertes Themengebiet, was viele neue Anregungen für die Erforschung der Geschichte des Preußenlandes gab, wie aus den Titeln seiner zahlreichen Publikationen beispielhaft zu entnehmen ist:
 „Die Memel als Handelsstraße“ (1931)
„Zwei Jahrhunderte Königsberger Buchhandel“ (1931)
„Preußen und Rußland im Mittelalter“ (1938)
„Memelland“ (1939)
„Vom Ordensstaat zum Fürstentum“ (1951)
„Das Preußische Staatsarchiv zu Königsberg“ (1955)
„Preußen und Rußland von den Anfängen des Deutschen Ordens bis zu Peter dem Großen“ (1955)
„Beiträge zur Preußischen Geschichte im 15. und 16. Jahrhundert“ (1960)
„Deutschland und Litauen im Mittelalter“ (1962)
„Der Deutsche Orden am Mittelmeer“ (1967)

Quellen:
Ostdeutsche Gedenktage ’72, Bund der Vertriebenen (BDV)
https://kulturstiftung.org/biographien/forstreuter-kurt-2

 

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